Erste Säule
Dialog
Ein ständiges Forum für einen verantwortungsvollen Dialog zwischen anerkannten Glaubenstraditionen, Wissenschaftlern und Friedensinstitutionen.

Vorgeschlagene internationale Institution
Das Weltparlament der Religionen für den Frieden befindet sich im Aufbau als unabhängige, unpolitische und konfessionell ungebundene Plattform für Dialog, Konfliktprävention, humanitäre Zusammenarbeit, Forschung und Friedensbildung.
Gründung in Italien vorgeschlagen · Weltweite Beteiligung vorgesehen · Institutioneller Aufbau im Gange
Bild: Konzeptvisualisierung
Eine vertrauenswürdige internationale Plattform schaffen, auf der religiöse Führungspersönlichkeiten, öffentliche Institutionen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten können, um Konflikten vorzubeugen, die Menschenwürde zu schützen und konkrete Friedensarbeit voranzubringen.

Religiöse Identität prägt das Leben von Milliarden Menschen, und religiöse Führungspersönlichkeiten üben innerhalb ihrer Gemeinschaften erheblichen moralischen Einfluss aus. Fehlinformationen und religiöse Missverständnisse können Spannungen rasch verschärfen. Dennoch gibt es bislang keine gemeinsame neutrale Plattform nach parlamentarischem Vorbild, die sich dem Frieden zwischen den Religionen widmet und an der sich auch öffentliche Institutionen beteiligen können, ohne die religiöse Vertretung zu bestimmen.
Erste Säule
Ein ständiges Forum für einen verantwortungsvollen Dialog zwischen anerkannten Glaubenstraditionen, Wissenschaftlern und Friedensinstitutionen.
Zweite Säule
Ein strukturierter Beteiligungsweg für Regierungen und öffentliche Institutionen, der ihnen keine Kontrolle über die religiöse Vertretung einräumt.
Dritte Säule
Programme mit Schwerpunkt auf Mediation, humanitärer Koordinierung, Friedensbildung, Forschung und messbaren Ergebnissen für die Gemeinschaften vor Ort.
Vorgeschlagen werden zwei institutionell getrennte Kammern, damit Religionsgemeinschaften und öffentliche Institutionen zusammenarbeiten können, ohne dass eine Seite die andere kontrolliert. Das Gesamtmodell stellt einen Vorschlag für einen institutionellen Steuerungsrahmen dar und ist noch nicht verabschiedet.
Vorgeschlagene Kammer
Für religiöse Führungspersönlichkeiten, Wissenschaftler, Friedensinstitutionen und anerkannte Glaubensgemeinschaften.
Vorgeschlagene Kammer
Für teilnehmende Regierungen, öffentliche Institutionen, Beobachter und internationale Partner.
Alle nachstehenden Programmbereiche befinden sich in der Entwicklung. Keiner wird als operativ tätig dargestellt, bevor er förmlich eingerichtet wurde.
Vorgeschlagen — Methodenentwicklung und Konsultation
Ein ständiges, neutrales Forum bereitstellen, in dem anerkannte Glaubenstraditionen einander in Würde begegnen und gemeinsame Anliegen behandeln können, ohne dass eine Tradition über eine andere gestellt wird.
Vorgeschlagen — Lehrplan und Schutzkonzept werden ausgearbeitet
Ausschließlich auf Anfrage religionssensible Mediationsunterstützung bei Spannungen auf lokaler Ebene anbieten, bei denen religiöse Identität eine Rolle spielt.
Vorgeschlagen — Konsultation mit Partnern
Zur Zusammenarbeit bereite religiös geprägte und gemeinwesenorientierte Hilfsorganisationen koordinieren, damit Hilfe die Menschen ohne Diskriminierung und ohne Doppelarbeit erreicht.
Vorgeschlagen — erste wissenschaftliche Gespräche
Eine unabhängige, wissenschaftlich fundierte Wissensgrundlage zu Religion, Konfliktprävention, Zusammenleben und der gesellschaftlichen Rolle von Religionsgemeinschaften schaffen.
In Entwicklung — Lernangebote zu Sprache und Dialog verfügbar
Lehrmaterialien entwickeln, die jungen Menschen helfen, religiöse Unterschiede sachgerecht zu verstehen und über diese Unterschiede hinweg einen respektvollen Dialog zu führen.
Vorgeschlagen — Mandat und Aufgabenbeschreibung des Rates werden ausgearbeitet
Sicherstellen, dass die Beteiligung von Frauen an religiös geprägter Friedensarbeit strukturell verankert ist und nicht auf Symbolik beschränkt bleibt.
Es werden ausschließlich überprüfte und zur Veröffentlichung freigegebene Informationen veröffentlicht. Reservierte Sitze werden ohne Namen oder Fotos angezeigt, bis die betreffende Person ihre schriftliche Einwilligung erteilt hat.
Sayed Ali
Gründer und Einberufer · Vereinigtes Königreich
Reserviert — Sitz im Gründungsrat
Noch zu bestätigen · Noch zu bestätigen
Reserviert — Sitz im Gründungsrat
Noch zu bestätigen · Noch zu bestätigen
Reserviert — Generalsekretär
Noch zu bestätigen · Noch zu bestätigen

Es handelt sich ausschließlich um ein langfristiges Gesamtkonzept. Bislang wurden weder Grundstücke gesichert noch Planungsgenehmigungen erteilt.


Fünf Phasen; alle künftigen Termine gelten als vorläufige Orientierungswerte, sofern sie nicht offiziell bestätigt wurden.
Phase 1
Ausarbeitung der rechtlichen Struktur und der Charta, Bildung des Gründungsrates und beratende Konsultationen.
Phase 2
Überprüfung der Mitgliedschaft, wissenschaftliche Partnerschaften, Konsultationen mit religiösen Akteuren und Pilotprogramme.
Phase 3
Formeller Dialog mit den Behörden des Sitzstaates, diplomatischen Vertretungen und teilnehmenden Staaten.
Phase 4
Einberufung einer konstituierenden Versammlung, sobald die institutionellen Voraussetzungen in ausreichendem Maße gegeben sind.
Phase 5
Mögliche künftige Entwicklung hin zu einem anerkannten internationalen Status, vorbehaltlich entsprechender Vereinbarungen zwischen souveränen Staaten.
Entwürfe von Instrumenten und Richtlinien werden mit Angaben zu Fassung, Status und Sprache aufgeführt. Dokumentenentwürfe sind keine rechtsförmlich verabschiedeten Instrumente.
Entwurf
Entwurf 0.9 · Englisch
Das Gründungsdokument befindet sich in Ausarbeitung: Zweck, vorgeschlagene Kammern, Räte, Grundsätze der Mitgliedschaft und institutionelle Grenzen. Es handelt sich nicht um ein rechtsförmlich verabschiedetes Dokument.
Entwurf
Entwurf 0.4 · Englisch
Die Absichtserklärung der Gründungsmitglieder zu Dialog, Menschenwürde und Nichteinmischung in religiöse Lehren.
Entwurf
Entwurf 0.6 · Englisch
Struktur der beiden vorgeschlagenen Kammern, des Gründungsrats, des Sekretariats und der ständigen Ausschüsse.

2026-09-18 · Offizielle Erklärungen
Die Gründungsgruppe hat eine klare Darstellung des gegenwärtigen Status des Parlaments veröffentlicht. Darin wird erläutert, was bereits besteht und was weiterhin lediglich vorgeschlagen ist.
Mehr erfahren
2026-09-10 · Konsultationen
Religiöse Führungspersönlichkeiten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Friedensinstitutionen sind eingeladen, vor der Fertigstellung zum Verfassungsentwurf und zur Gründungscharta Stellung zu nehmen.
Mehr erfahren
2026-08-28 · Aktuelle Mitteilungen der Institution
Erste Gespräche über eine Forschungszusammenarbeit zu Religion, Konfliktprävention und Friedensbildung finden statt.
Mehr erfahrenReligiöse Führungspersönlichkeiten, Wissenschaftler, Fachkräfte der humanitären Hilfe, Regierungen und Institutionen sind eingeladen, ihr Interesse zu bekunden, zum Entwurf der Charta Stellung zu nehmen oder mit dem Sekretariat in schriftlichen Austausch zu treten. Die Einreichung eines Antrags begründet keinen Anspruch auf Mitgliedschaft.